Gewöhnliche Berberitze - Berberis vulgaris

Gew. Berberitze

Zweig einer Gewöhnlichen Berberitze – Berberis vulgaris – mit Früchte.

Gew. Berberitze

Familie: Sauerdorn-, Berberitzengewächse
Die Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) oder Sauerdorn, Essigbeere ist ein bis zu 3 m hoher, sommergrüner Dornenstrauch. Er wächst an sonnigen Hügeln, in lichten Wäldern, in den Alpen bis 2.500 m.
Die Berberitze ist eine Heil- und Giftpflanze. Alle Pflanzenteile sind bis auf die Früchte und Samen leicht giftig.

Infografik zur Gewöhnlichen Berberitze:
Thomé, Otto Wilhelm: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz; Gera, 1885; Zugriff über Wikipedia – die freie Enzyklopädie – im März 2017.

Namen

Artname vulgaris aus dem Lateinischen: vulgaris = gewöhnlich, alltäglich.
Der deutsche Name Sauerdorn wohl wegen der sauren Früchte und der Dornen.

Blüte

Blütenstand: 4 bis 6 cm lange, hängende, bis zu 30-blütige Trauben. Einzelblüten gelb, 1 cm im Durchmesser, unangenehm riechend. 6 gelbe, kelchartige Perigonblätter; 6 gelbe, kronblattartige Nektarblätter; 6 Staubblätter.
Blütezeit: Mai bis Juni

Gew. Berberitze
Gew. Berberitze
Gew. Berberitze
Gew. Berberitze

Früchte

Ein- bis dreisamige, rote, walzenförmige Beeren, ca. 1 cm lang. Fruchtfleisch sehr reich an Vitamin C.
Fruchtreife: September bis Oktober

Blätter

Laubblätter der Kurztriebe rosettig, 2 bis 15 mm lang gestielt, spatel- bis verkehrt eiförmig, kahl. Oberseite dunkelgrün, Unterseite grau. Blattlänge 1,5 bis 4 cm.
Blätter der Langtriebe zu Dornen umgebildet.

Gew. Berberitze
Gew. Berberitze
Gew. Berberitze

Zweige mit rosettig wachsenden Laubblättern (Kurztriebe) in der Achsel der Dorne (Langtrieb), rechts ein Ausschnitt.

Laubblätter: links eine Oberseite, rechts ein Blatt im Januar.
 

Gew. Berberitze
Gew. Berberitze
Gew. Berberitze
Gew. Berberitze

Junger Zweig und Stämmchen mit gelbbrauner Rinde.

Stamm, Rinde

Lange überhängende rötlich Zweige. Junge Triebe gefurcht, rötlich bis hellbraun. Rinde gelbbraun bis grau, längsgefurcht.

Fundstellen

Links für weitere Informationen

März 2016