Roter Gauchheil - Anagallis arvensis

Roter Gauchheil

Pflanzengruppe von Rotem Gauchheil (Anagallis arvensis) am Bordstein einer Innerortstraße in Freiburg-Ebnet.

Roter Gauchheil

Familie: Primelgewächse
Der Roter Gauchheil (Anagallis arvensis) oder Acker-Gauchheil ist eine niederliegend kriechende, rot blühende einjährige, krautige Pflanze. Sie wächst auf Äckern, in Gärten, auf Schuttplätzen bis 1600 m.

Infografik zum Roten Gauchheil:
Thomé, Otto Wilhelm): Flora von Deutschland Österreich und der Schweiz, Gera 1885; Zugriff über Wikipedia, Juni 2016

Namen

Gattungsname Anagallis, aus dem Griechischen ana = wieder, agallein = schmücken (zwei blühende Generationen pro Jahr) oder anagallomai = ich prahle nicht (mehr), entspricht damit der Bedeutung des deutschen Namen.
Artname arvensis aus dem Lateinischen: arvensis = zum Ackerbau gehörend.
Gauchheil bezieht sich auf eine frühere medizinische Bedeutung, Gauchheil = „heilt Geisteskranke“, Mittelhochdeutsch: Gauch = Kuckuck, Tor, Narr.

Roter Gauchheil
Roter Gauchheil
Roter Gauchheil

Blüten in verschiedenen Ansichten. Die Staubblätter sind weiß behaart: Futterhaare zum Anlocken von Insekten.

Blüten

Blütenstand: blattachselständige, ziegelrote radförmige Blüte, Kronblätter 5 – 7 mm lang. Blüten nur von 7 bis 14 Uhr geöffnet, bei aufziehendem Unwetter geschlossen.
Blütezeit: Juni bis September

Fruchtstand

Kapsel, Fruchtstiel 20-30 mm lang.

Stängel, Blätter

Stängel meist niederliegend, 5 – 30 cm lang, vierkantig.
Laubblätter sitzend, gegenständig, eiförmig, Unterseite schwarz gepunktet.

Fundstellen im Dreisamtal

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Juni 2016