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Gefleckte Taubnessel - Lamium maculatum

Gefleckte Taubnessel
Pflanzengruppe der Gefleckte Taubnessel am Waldrand, im Hintergrund Buschwindröschen und Efau
Gefleckte Taubnessel

Familie: Lippenblütler
Die Gefleckte Taubnessel (Lamium maculatum) rot blühende, 20 bis 60 cm hohe krautige Pflanze. Sie wächst an Waldrändern, in Hecken, an Straßengräben bis
2.000 m.
Junge Sprosse und Blätter eignen sich als gehaltvolles Wildgemüse.


Name

Gattungsname Lamium, griechisch lamos = Rachen wegen der Blütenform.
Artname maculatum, lateinisch maculatus = gefleckt, die Bezeichnung bezieht sich auf die „gefleckte“ Unterlippe der Blüten.
„Taubnessel“ wegen der Ähnlichkeit zur Brennnessel aber ohne nesselnde Wirkung der Härchen.
Volkstümliche Namen: Hummelblume, Hummelkraut, Alte Weiber.


Blüten

Drei bis fünf rote Blüten in blattachselständigen Scheinquirlen; Unterlippe weiß gefleckt mit großem zweiteiligen Mittellappen. Blüten 20 bis 30 mm lang, aufwärts gebogener Röhre. Kelch mit fünf, fast gleichlangen Zähnen.
Blütezeit: April bis September

Gefleckte Taubnessel Gefleckte Taubnessel Gefleckte Taubnessel
Scheinquirl mit Blütenknospen Blüten Blütenknospen, Blüten – in der Fotomitte: Kelch mit innenliegender Frucht
Aufnahmen im Zimmer:
Gefleckte Taubnessel Gefleckte Taubnessel Gefleckte Taubnessel
Seitenprofil einer Blüten Blick in eine Blüten Blüte mit entferntem Helm: Griffel und zweitteilige Narbe, vier Staubblätter

Stängel und Blätter

Blätter und Stängel behaart; Stängel vierkantig, hohl, oft rot angelaufen; Blätter kreuzgegenständig, gestielt, scharf gesägt, 3 bis 7 cm lang, eiförmig-dreieckig.

Gefingerter Lerchensporn Gefingerter Lerchensporn
Blick auf eine junge Pflanze: kreuzgegenständige Laubblätter Unterseite eines Laubblatts

Fundstellen im Dreisamtal


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