Hinweise und Erläuterungen zum Kirchenbau

Stichwortbezogen werden auf dieser Seite Erläuterungen zum Kirchenbau und zur Ausstattung von Kirchen angegeben. Die Erläuterungen sind hauptsächlich Fundstücke, die mir aufgefallen sind, die ich entdeckt habe.
Die stichwortbezogene Form wurde gewählt, weil ich kein Fachmann auf dem Gebiet des Kirchenbaus und der dem Bau und seiner Gestaltung zugrundliegenden Gesichtspunkte bin. Solche Gesichtspunkte sind unter anderem theologische Hintergründe; geschichtlich-traditionelle sowie gesellschaftliche Strömungen; bautechnische Möglichkeiten und Fähigkeiten; persönliche Einstellungen von Bauträgern, Architekten; ….

Im Anschluss an die Stichworte wird die Literatur aufgeführt, auf welche der Autor aufmerksam geworden ist.


 

C-D

Dreifaltigkeit: Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit, oder Trinität bezeichnet in der christlichen Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen. Diese werden „Vater“ (Gott der Vater, Gott Vater oder Gottvater), „Sohn“ (Jesus Christus, Sohn Gottes oder Gott Sohn) und „Heiliger Geist“ (Geist Gottes) genannt. [Wikipedia, dort auch mehr zu diesem komplexen Thema]

„Die Drei, die erste ungerade Primzahl, versinnbildlicht die drei Dimensionen: Sie ist das allen vorstellbaren Raum Erfüllende und aus diesem Gedanken heraus in Mythos und Religion vieler Völker eine heilige Zahl.“ [Kindlers Malerei Lexikon, Bd. 13, S.246]

Als Kerngedanke des Christentums fußt der Begriff „Dreifaltigkeit“ und seine Lehre auf Textstellen des Neuen und des Alten Testaments. So zum Beispiel Jesu Worte im Matthäus-Evangelium (29,19) „Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ [Lutherbibel 2017], und im Alten Testament, als Gott dem Abraham in der Gestalt von drei Männern erscheint [Genesis 18].

Dreifaltigkeit wird zur Namensgebung für Kirchen und christlichen Gemeinden herangezogen, so etwa in Freiburg-Waldsee die Pfarrkirche Dreifaltigkeitskirche der Gemeinde Hl. Dreifaltigkeit, und sie ist Thema vieler künstlerischen Darstellungen.

Vorschaubild

„Schon zu Beginn der christlichen Malerei suchte man nach Formen und Formel, das Übersinnliche der Dreifaltigkeit darzustellen. Wie der Fisch als Symbol Christi, so wird das Dreieck zum Symbol der Dreifaltigkeit unter den ersten Christen zum geheimen Erkennungszeichen.“ [Kindlers Malerei Lexikon, Bd. 13, S. 247, 247

Dreifaltikeitsdarstellung von Rudolf Kaufhold (um 1953)
in der Dreifaltigkeitskirche in Freiburg-Waldsee:
Dreieck mit Auge Gottes, Taube, Christus

Es tauchen neben reinen Symbolen, wie Dreieck – in mittelalterlicher Zeit oft mit dem Auge Gottes, drei sich durchdringende Kreise, auch anschauliche Symbole für Gottvater ein Thron oder eine Hand, für Christus Kreuz oder Lamm, für den Heiligen Geist eine Taube oder eine Lilie auf.

Vorschaubild

Aber auch drei gleich gekleidete Männer nebeneinander sitzend oder stehend werden zur Darstellung gewählt, und es werden Anleihen an mythologische Vorbilder genommen, etwa bei der Darstellung von einer Gestalt mit drei Köpfen.

Mariä-Krönungsaltar von 1489 in der Basilika Seckau / Steiermark / Österreich mit einer Darstellung der Dreifaltigkeit als Figur mit drei Köpfen und zwei Armen. Diese Darstellung wurde später verboten. Der Altar ist denkmalgeschützt.
Foto von „Dnalor_01“ in „Wikimedia Commons“, Lizenz (CC-BY-SA 3.0)

Umstritten bleibt – nicht nur wegen letztgenannten Darstellungsformen – in der Kirche die Darstellung des Mysteriums der Dreifaltigkeit. So warnt 1745 Papst Benedikt XIV in einer päpstlichen Breve „vor einer Vermenschlichung“, „vor jeder Darstellung der Dreifaltigkeit in dreifacher Gestalt“. Auch hatten schon die Scholastiker zu Beginn des 13. Jahrhunderts sich gegen jede Darstellung der Dreifaltigkeit gewandt, weil sie über das menschliche Fassungsvermögen hinausgeht. [Kindlers Malerei Lexikon, Bd. 13, S. 247, 248]

Gnadenstuhl

Beginnend in Frankreich – im 12. Jahrhundert – und sich bald ausbreitend, wird bis ins 16. Jahrhundert eine vorherrschende Dreifaltigkeitsdarstellung sichtbar: „der thronende Gottvater hält vor sich mit beiden Händen den Kruzifixus (oder in seinem Schoß den Leichnam Christi)“ [Kindlers Malerei Lexikon, Bd. 13, S. 248] über beiden schwebt die Taube.
Kunstgeschichtlich wird dafür im 17. Jahrhundert der Begriff „Gnadenstuhl“ gebräuchlich. Er geht zurück auf die Beschreibung der Bundeslade im Buch Exodus (15,17-32). Der Deckel der Bundeslade versinnbildlicht den Thron Gottes, den Thron der Gnade, in Luthers Übersetzung der „Gnadenstuhl“. Auch im Hebräerbrief (4,16) taucht diese alttestamentarische Verbindung wieder auf: „Darum laßt uns hinzutreten mit Freudigkeit zu dem Gnadenstuhl, auf daß wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden auf die Zeit, wenn uns Hilfe not sein wird.“ [Lutherbibel 1912]. In der Lutherbibel 2017 lautet die Übersetzung: „Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit.“

Vorschaubild

Eine der ältesten Gnadenstuhl-Gemälde ist das Dreifaltigkeits-Fresko von Masaccio in der Kirche S. Marie Novella in Florenz, geschaffen zwischen 1425 und 1428.
Albrecht Dürers nimmt das Motiv des Gnadenstuhls in seinem Allerheiligenbild von 1511 zur Verherrlichung des Weltreiches Gottes auf.

Gnadenstuhl-Motiv in Albrecht Dürers "Allerheiligenbild"
– Ausschnitt eines Fotos aus Wikipedia,
seine Gestaltung taucht auch im Chor-Fenster der
Pfarrkirche St. Blasius, Buchenbach, auf

G

Gnadenstuhel: siehe unter Dreifaltigkeit

H

Auferstehungskirche

Hungertuch (Fastentuch), seit dem 9. Jahrhundert bis in 16./17. Jahrhundert in Fastenzeiten vor dem Altar aufgehängtes Tuch, um den Altar zu verhüllen. Es sollte an die Pflicht der Buße und ans Fasten erinnern. Oft war es mit Szenen der Passion oder anderen biblischen Geschichten geschmückt. Die Idee dieses Brauchs stammt vermutlich von der Erwähnung des Tempelvorhangs in Jerusalem im Neuen Testament. Das größte erhaltene Hungertuch in Deutschland hängt zur Fastenzeit im Freiburger Münster (12x10m, Foto rechts). Es stammt aus dem Jahr 1612. [mehr zum Fastentuch in Wikipedia]
Der Brauch wurde 1976 vom katholisch, bischöflichen Hilfswerk MISEREOR wieder neu belebt. Alle zwei Jahre wird ein neues Bild von engagierten Künstlern und Künstlerinne meist aus Afrika, Lateinamerika und Asien gestaltet und ermöglicht Einsichten in das Leben und den Glauben von Menschen verschiedener Kulturen. [Zusammenstellung von MISEREOR aller bis 2013 gestalteten Hungertücher; PDF-Datei]

K

Kanzel

Kanzel mit geschlossenem Zugang in St. Hilarius, Freiburg-Ebnet

Kanzel: Die Kanzel war und ist zunächst ein außerliturgischer Predigt- und Lehrort. Sie fanden ihren Platz außerhalb der Kirche (bei den Bettlerorden), dann im freien, unbestuhlten Kirchenschiff. Im Zuge der Reformation konzentrierte sich der Gottesdienst in den protestantischen Kirchen auf diesen Predigtort, womit viele Chorräume funktionslos wurden. Die Gegenreform integrierte die Kanzel in den barocken Kirchenraum in Verbindung mit festen Kirchenbänken und wertete damit Katechese und Predigt auf. Die Predigt galt jedoch in der römisch-katholischen Kirche weiterhin als außerliturgisch: „Fand die Predigt innerhalb der Messe statt, legte der Priester Kasel (Messgewand) und Manipel (Stoffinsignie, am linken Unterarm befestigt) ab, bevor er die Kanzel bestieg. … Die Predigt galt also als Unterbrechung der Liturgie.“ [Albert Gerhards, 2011, S.130] Die architektonische und künstlerische Ausgestaltung der Kanzel zeigt, dass dem „Ort der Verkündigung und Weitergabe des Glaubens [dennoch] großes Gewicht beigemessen wurde.“ [Ebd. S.130]

Mit der Liturgiereform entfiel weitgehend die Funktion der Kanzel, an ihrer Stelle wurde der Lesepult (Ambo) genutzt. Daher wurde häufig beim Kirchenumbau die Treppe zur Kanzel entfernt. Nur die Kanzel als künstlerisches Schaustück blieb an der Wand. Sichtbar ist das in folgenden Kirchen:

-Pfarrkirche St. Hilarius in Freiburg-Ebnet
-Pfarrkirche St. Peter und Paul in Freiburg-Kappel

Kommunion (lat. communio „Gemeinschaft“) oder heilige Kommunion nennt man Spendung und Empfang der in einer Eucharistiefeier geheiligten Gaben von Brot und Wein, die den Leib und das Blut Christi repräsentieren, sowie die geistliche Wirkung des Genusses dieser heiligen Speisen.
Bei der Handkommunion legt der Kommunionspender die Hostie auf eine Hand des Empfängers. Der Empfangende führt dann die Hostie entweder mit der anderen Hand zum Mund oder er nimmt sie von der Handfläche mit der Zunge auf.
Bei der Mundkommunion legt der Kommunionspender die Hostie dem knienden Empfänger auf die Zunge. [mehr in Wikipedia]

Kommunionbank : ist eine etwa hüfthohe Schranke mitsamt vorgelagerter Bank zwischen dem Altarraum einer Kirche und dem übrigen Kirchenraum. Hier knien die Gläubigen beim Empfang der Kommunion. Kommunionbänke finden sich vor allem in römisch-katholischen Kirchen.
Nach der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde vielerorts (in Deutschland in der katholischen Kirche ab 1969) die Handkommunion üblich, die meist stehend empfangen wurde. Dadurch verloren viele Kommunionbänke ihre Funktion und wurden entfernt. [mehr in Wikipedia]

Konsekration (lateinisch consecrare „weihen“, „heiligen“) ist in der römischen Antike wie im Christentum die Übertragung einer Person oder Sache in den sakralen Bereich. [mehr in Wikipedia]

L

Liturgiereform – Auswirkungen auf den Kirchenraum: Letztere beziehen sich auf die vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1963-1965) angestoßene Liturgiereform, sind aber nur „zu verstehen vor dem Hinter-grund der Liturgischen Bewegung des 20. Jahrhunderts, die vieles erprobt und manches vorweggenommen hat“. [Albert Gerhards, 2011, S.40; ebenso die folgenden Punkte: S.40-43] Folgende Auswirkungen auf den Kirchenraum benennt Albert Gerhards:
-Konzentration auf einen einzigen frei stehenden Altar unter Verzicht auf Seiten- und Nebenaltäre, be-
flügelt wurde diese Zentrierung durch die Zelebration der Eucharistie zur Gemeinde hin („versus
populum“)
-Trennung von Altar und Aufbewahrungsort der Eucharistie, diese war vorher nur in Bischofskirchen üblich.
Der Tabernakel war vorher Teil des Altars. Dies sind zu sehen in den Hochälteren an der Chorraum-
Rückwand der Pfarrkirchen St. Hilarius, Ebnet, und St. Peter und Paul, Kappel.
-Eigener Ort der Wortverkündigung, der in Korrespondenz zum Altar steht: der Lesepult (Ambo). Dieser
soll einen Platz im Altarbereich finden. Damit entfiel weitgehend die Funktion der Kanzel im Kirchenschiff.
Der Lesepult steht im Spannungsverhältnis zur Konzentration auf den einen, frei stehenden Altar.
-Neben Altar und Lesepult tritt der feste Priestersitz als Ort der Versammlungsleitung, er ist allein
dem Priester vorbehalten.
-Änderung des Kommunionsritus: er findet nun in Form einer Kommunionprozession statt. Die Gemeinde-
mitglieder gehen zum Altarraum, um die Eucharistie – meist stehend – zu empfangen (Handkommunion).
Damit werden die Kommunionbänke funktionslos und sind weitgehend verschwunden.
-Veränderung des Taufortes: die Taufe soll „im Angesicht der Gemeinde“ stattfinden, vorher befand sich
der Taufort in der Nähe des Eingangs, so wie noch in der Pfarrkirche St. Barbara, Freiburg-Littenweiler.

M

Messe, heilige: Die Feier der heiligen Messe mit ihren beiden Teilen, der Liturgie des Wortes und der Eucharistie, gibt für den römisch-katholischen Kirchenraum Ausstattung und Raumordnung vor. Nach der durch das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) angestoßenen Liturgiereform soll sich im Gottesdienst verstärkt die Einheit der Gemeinde als das heilige Volk Gottes darstellen und verwirklichen. „Altarbezirk und Raum der Gläubigen müssen daher harmonisch miteinander verbunden sein.“ [Otto Bechtold, 1966, S.28]. Zur Ausstattung des Altarbezirks gehören der Altar, die Sitze für den Zelebranten und die Ministri, der Lesepult (Ambo), das Tabernakel. Die Anordnung der vier Elemente ist ihrer Funktion und ihrer Zuordnung zueinander entsprechend zu treffen und an den Gegebenheiten des Raumes anzupassen.
Zelebrationsaltar (Hochaltar): an ihm soll zur Gemeinde in zelebriert werden können („versus populum“)
und er muss ohne Schwierigkeiten umschritten werden können. „Er soll so in den heiligen Raum hinein-
gestellt sein, dass er wirklich die Mitte ist, der sich von selbst die Aufmerksamkeit der versammelten
Gemeinde zuwendet.“ „Die Bedeutung des Altars als der Stätte des Opfers und als Tisch für das heilige
Mahl, der zugleich Christus versinnbildlicht, verlangt eine Zentrierung des Raums auf ihn.“ [ebd. S.29]
Sitze für den Zelebranten und die Ministri: bei ihrer Anordnung und Ausstattung soll „deutlich werden, dass
der Zelebrant wirklich Vorsteher der gesamten versammelten Gemeinde ist“.
Lesepult (Ambo): er ist der Ort der Lesung des Wortes Gottes und der Wortverkündigung. Von der
Gestaltung und von seiner Platzierung her sollte er den Bezug zum Altar, dem „Hauptort“ der Messfeier
deutlich machen.
Tabernakel: Aufbewahrungsort der Heiligen Eucharistie „In allen Fällen, in denen der Tabernakel nicht auf
einem Altar steht, ist zu empfehlen, dem Sockel oder der Säule, die ihn Tragen, eine kleine Platte als Ab-
stellfläche aufzulegen bzw. vor der Sakramentsnische anzubringen, damit die übriggebliebenen Hostien in
das Aufbewahrungsziborium gefüllt werden können oder auch für die Übertragung des Hostie aus der
Custodia in die Monstranz.“ [ebd. S.36]
Geschichte, Ritus der heiligen Messe, Varianten: siehe beispielsweise Wikipedia

Altarraum

-St. Hilarius, Freiburg-Ebnet: Altar und
Ambo in gleicher „florale“ Gestaltung bei
unterschiedlichem Material, Ambo rechts
vor dem Chorraum, Sitze des Zele-
branten und der Ministri hinter und
rechts neben dem Zelebrationsaltar,
Tabernakel vor dem Chorraum an der
linken Choraußenwand.

-St. Barbara, Freiburg-Littenweiler: Altar und Ambo gleich gestaltet, beide im Chorraum, Sitze des Zele-
branten und der Ministri rechts hinter dem Altar, Tabernakel an der Chorrückwand.

Altarraum

-Herz-Jesu, Stegen: Altar und Ambo,
dieser links vom Altar auf Altarebene;
Sitze des Zelebranten und der Ministri
links hinter dem Altar; Tabernakel
rechts vor der Wand.

T-V

Vortragekreuz
Vortragekreuz

Tabernakel hinter der Mensa von Matthias Faller in der Pfarrkirche St. Peter und Paul, Freiburg-Ebnet

Tabernakel: Der (auch das) Tabernakel (lateinisch tabernaculum „Hütte“, „Zelt“) ist in römisch-katholischen und alt-katholischen Kirchen die Bezeichnung für den Aufbewahrungsort der Reliqua sacramenti, der in der Eucharistiefeier konsekrierten Hostien, die nach katholischer Lehre Leib Christi sind und bleiben. Der Tabernakel ist in der Regel ein künstlerisch gestaltetes Sakramentshaus mit massiven Wänden und verschließbarer Tür; er ist ein Ort stiller Anbetung. [mehr in Wikipedia]
Der Ort des Tabernakels war ab dem 14 Jahrhundert der Altar, wo er zentriert hinter der Tischplatte (Mensa) des Altars in einer Schauwand eingebaut wurde. Spätestens in der Barockzeit war der Tabernakel fast immer fest mit dem Altar verbunden.
Das Tabernakeldekret vom 1. Juni 1957 schrieb unter anderem den alten Brauch fest, dass am Tabernakel das Ewige Licht die Aufbewahrung des Allerheiligsten anzeigen sollte.
In den nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (siehe Liturgiereform) gebauten oder umgebauten Kirchen befindet sich der Tabernakel meist in einer eigenen Seitenkapelle oder im Altarraum seitlich auf einer Stele, aber auch andere Orte sind möglich.

Trinität: siehe unter Dreifaltigkeit


 

Vortragekreuz
Vortragekreuz

Vortragekreuz (auch Prozessionskreuz) ist ein auf einer Stange befestigtes Kreuz, das in der römisch-katholischen Kirche beim feierlichen Einzug zur heiligen Messe, bei Prozessionen, Begräbnisfeiern, der Gräbersegnung oder bei Wallfahrten vorangetragen wird. [mehr in Wikipedia]
Vortragekreuze, die auf Fotografien zu sehen sind:
-Freiburg-Littenweiler: Pfarrkirche St. Barbara
-Stegen: Pfarrkirche Herz-Jesu

Vortragekreuz in der Pfarrkirche
St. Babarbara, Freiburg-Littenweiler

W

Wegekirche (Wegkirche): damit wird ein Kirchengebäude bezeichnet, in dem durch die räumliche Anordnung eine strenge Ausrichtung von Priester und Gemeinde nach vorn, zum Altar, zum Licht und damit zum „schlechthin Offenen“ hin erreicht wird. Der Begriff wird weniger in der Architekturgeschichte verwendet (dort wird von Longitudinalbau gesprochen), sondern eher in der Liturgiewissenschaft. [mehr in Wikipedia]

Literatur / Links

September 2019

zum Artikelanfang zum Artikelende