Drei
sam
tal

Wilde Karde - Dipsacus fullonum

Wilde Karde
Noch nicht aufgeblühter Blütenstand einer Wilden Karde - Dipsacus fullonum am östlichen Ortsrand von Ebnet
Wilde Karde

Familie: Kardengewächse
Die Wilde Karde (Dipsacus fullonum) ist eine bis 2 m hohe, violett blühende, stachlige, zweijährige, krautige Pflanze. Sie wächst an Ufern, in Auwäldern, an Wegrändern bis 1.000 m.

Wilde Karde

Infografik zur Wilden Karde:
Thomé, Otto Wilhelm: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz; Gera 1885, Zugriff über Wikipedia, der freien Enzyclopädie, im Juli 2014)


Namen

Gattungsname Dipsacus vom griechischen dipsa = Durst, wegen der wassersammelnden, paarweise zusammengewachsenen mittleren Laubblätter.
Artname fullonum = Tuchmacher, lateinisch (Genetiv, Plural). Der Name bezieht sich auf die frühere Anwendung der stachligen Blütenköpfe zum Bürsten von Wollstoffen; im Mittelalter hießen Tuchmacher auch Fuller.
Der Name "Karde" ist abgeleitet vom lateinischen carduus = Distel.
Als wissenschaftlicher Name ist auch Dispsacus sylvestris zu finden.


Blüten

Blütenstände walzen- bis kugelförmige, 3 – 8 cm große Ähren, umgeben von stachligen, ungleich langen, die Ähre überragenden Hochblättern.
Entfaltung der Blüte von der Mitte des Blütenstandes aus, Einzelblüten mit violetten, röhrig verwachsenen Kronblättern. Blütezeit: Juli bis August

Wilde Karde Wilde Karde Wilde Karde
Noch nicht aufgeblühte, endständige Blütenständen Blütenstand mit violettem Schimmer Blühender Blütenstand

Stängel und Blätter

Ästiger, stachliger Stängel.
Blätter gegenständig, ungeteilt, kahl, am Mittelnerv unterseits stachlig; Mittelblätter am Stängel paarweise verwachsen, ein Wassersammelbehälter bildend; Grundblätter kurzgestielt, eine Rosette bildend.

Wilde Karde Wilde Karde Wilde Karde
Stängelausschnitt Gegenständige, nicht zusammen-gewachsene Blätter im oberen Stängelbereich Gegenständige, zusammengewachsene Blätter im mittleren Stängelbereich – die dadurch gebildete Tasche ist mit Regenwasser gefüllt
Wilde Karde Wilde Karde
Oberseite eines Blatts im mittleren Stängelbereich Unterseite eines Blatts mit Stacheln am Mittelnerv im mittleren Stängelbereich

Fundstellen


Links für weitere Informationen





Valid HTML 4.01 Transitional