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Wiesen-Schaumkraut - Cardamine pratensis

Wiesen-Schaumkraut
Blütenstand eines Wiesen-Schaumkrauts (Cardamine pratensis)
Wiesen-Schaumkraut

Familie: Kreuzblütengewächse
Das Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) ist eine 15 – 60 cm hohe, weiß bis blass-violett blühende Pflanze. Sie wächst auf nährstoffreichen, feuchten Wiesen und in lichten, feuchten Laubwäldern.

Wiesen-Schaumkraut

Infografik zum Wiesen-Schaumkraut:
Thomé, Otto Wilhelm: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera; Zugriff über Wikipedia, der freien Enzyclopädie, im Juli 2014FF


Namen

Gattungsname Cardamine aus dem Griechischen:
kardamon = Kresse.
Artname pratensis aus dem Lateinischen: pratensis = auf Wiesen wachsend.
Der im deutschsprachigen Raum übliche Name „Wiesen-Schaumkraut“ bezieht sich wohl auf das gehäufte Vorkommen von Schaumnestern der Schaumzikaden an der Pflanze oder der Name rührt daher, dass zur Blütezeit des Wiesen-Schaumkrauts die Wiesen aussehen wie mit Schaum bedeckt.


Blüten

Die Blüten stehen in endständigen Traube am meist verzweigten Stängel. Als typische Kreuzblüte wird jede Einzelblüten aus vier weiß bis blass-violetten Kronblättern mit dunkleren Adern und vier Kelchblättern gebildet. Der Blütendurchmesser beträgt 1,5 - 2,0 cm.
Blütezeit: April bis Juni.

Wiesen-Schaumkraut Wiesen-Schaumkraut Wiesen-Schaumkraut
Blütenknospen Blütenstand aufgeschnittene Blüte: zwei kurze und vier lange Staubblätter mit gelben Staubbeuteln

In jeder Blüte befinden sich zwei kurze und vier lange Staubblätter mit gelben Staubbeuteln. Die Länge der Griffel variiert deutlich. So gibt es Pflanzen mit Blüten, deren Griffel die Staubblätter deutlich überragen und solche deren Griffel kürzer als die Staubblättern sind.

Wiesen-Schaumkraut Wiesen-Schaumkraut Wiesen-Schaumkraut
Blüten mit Griffeln unterschiedlicher Länge

Wiesen-Schaumkraut Wiesen-Schaumkraut
Rückseite der Blüten, Blütenkelche

Wiesen-Schaumkraut

Blätter

Das Wiesen-Schaumkraut besitzt unpaarige, 3 bis 12-zählige, gefiederte Blätter.
Ist das Gras, indem die Pflanze wächst, niedrig, so bilden die grundständigen Blätter eine Rosette.
Die Stängelblätter nehmen nach oben hin in ihrer Größe, in der Breite der Fiederblättchen und in der Anzahl der Fiederblattpaare ab. Die Endfiederblätter sind unterschiedlich geformt von schmal lanzettlich (Bild 2 unten) bis zu einer mehr oder weniger deutlichen, dreilappigen Form (Bilder 1, 3 und 4 unten).


Stängelblätter in verschiedenen Höhen des Stängels

Wiesen-Schaumkraut Wiesen-Schaumkraut Wiesen-Schaumkraut
oberes Stängelblatt mit ganz schmalen Fiederblättchen achtzähliges Stängelblatt mit breitem Endfiederblatt Ober- und Unterseite eines unteren Stängelblatts

Fruchtstand

Der oberständige Fruchtknoten entwickelt sich nach der Befruchtung zu einer Schote.


Fundstellen im Dreisamtal


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