Hainbuche - Carpinus betulus

Hainbuche

Hainbuchen-Zweig im Frühling.

Sommerlinde

Familie: Haselnussgewächse
Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist ein bis zu 25 m hoher, sommergrüner Baum. Er wächst in Laubwäldern, wird auch als Hecke angepflanzt, bis 1.000 m.

Infografik zur Hainbuche:
Thomé, Otto Wilhelm: Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz, Gera 1885; Zugriff über Wikipedia, März 2016

Namen

Gattungsname Carpinus, lateinischer Pflanzenname, abgeleitet vom keltischen car = Kopf sowie pin = Holz, also "Kopfholz". Dies bezieht sich auf die Verwendung des Holzes als Jochmaterial.
Artname betulus = birkenähnlich, lateinisch.
Weiterer Name: Weißbuche – wegen des hellen Holzes, Hagebuche – vom althochdeutschen „haganbuoche“, mit hag = Einzäunung, Hecke. Letzteres verweist auch auf die Schnittfähigkeit der Pflanzen [Wikipedia].

Knospen, Blätter, junge Triebe

Blätter hell- bis mittelgrün, im Herbst leuchtend gelb; länglich-eiförmig, faltig, Rand doppelt gesägt, 10 – 15 Paare Seitennerven, 5 – 10 cm lang und bis 6 cm breit, Blattstiel ca. 1,5 cm lang.

Blätter im Frühling

Hainbuche
Hainbuche
Hainbuche

Scans von Blättern

links: Zweig mit sich entfaltenden Blättern.

mitte: Vorder- und Rückseite eines Frühlingsblattes.

rechts: Blattrückseite, vergrößert.
 

Blätter im Herbst

Hainbuche
Hainbuche

Blätter mit beginnender Herbstverfärbung.
 

Stamm, Rinde

Rinde glatt, grau mit gedrehten Längswülsten.

Fundstellen

Links für weitere Informationen

März 2016